Atlas VPN streicht die Segel

Ende April ist Schluss, hat der VPN-Anbieter Atlas VPN jetzt verkündet. Kunden werden zu NordVPN migriert.

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Globus mit angedeuteter stilisierter Vernetzung

(Bild: Anterovium/Shutterstock.com)

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Atlas VPN stellt zum 24. April dieses Jahres den Betrieb ein. Kunden werden zu NordVPN umgezogen, das dann die Dienstleistungen erbringt.

In einem Blog-Beitrag erklärt Atlas VPN die Entscheidung. Man habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, schreibt das Unternehmen dort, sie folgt einer umfassenden Bewertung der sich weiterentwickelnden Cybersicherheits-Landschaft und dem Platz von Atlas VPN darin.

Hinter Atlas VPN stecke die Idee, sichere, zugreifbare [sic] und nutzerfreundliche VPN-Dienste anzubieten. Trotz größter Anstrengungen und Unterstützung durch die Nutzerschaft, sei man auf unüberwindbare Herausforderungen gestoßen. Diese bestünden aus rasch fortschreitenden technischen Anforderungen, ein hart umkämpfter Markt und schließlich die "ausufernden Kosten der Erbringung erstklassiger Dienste". Aufgrund dieser Einflüsse lasse sich AtlasVPN nicht langfristig nachhaltig betreiben.

Das Schwesterunternehmen NordVPN soll nun einspringen. Die Firma gewährleiste künftig die ununterbrochenen und sicheren VPN-Dienste. Alle derzeitigen Abonnenten werden für den Rest ihrer Laufzeit automatisch zu NordVPN transferiert. "NordVPN ist ein führendes Unternehmen in der Cybersicherheitsbranche und bekannt für seine robusten Sicherheitsfunktionen, sein umfangreiches Servernetzwerk und seine außergewöhnliche Servicequalität", versichert Atlas VPN in der Ankündigung.

Atlas VPN-Nutzerinnen und Nutzer sollen eine E-Mail von NordVPN mit einem Link zur Erstellung eines Passworts erhalten. Sobald das erstellt wurde, können sie sich bei NordVPN einloggen und ihr Konto einrichten. Mit dem Umzug des Kontos zu NordVPN stimme man auch den Nutzungsbedingungen/AGB und der Privacy-Policy zu, erläutert Atlas VPN.

Premium-Nutzer erhalten auch bei NordVPN sämtliche Zusatzfunktionen ohne Zusatzkosten, bis das Abo abläuft. NordVPN berücksichtige auch gebuchte Add-ons und biete gleichartige an. Wer die Apps in den Stores von Google oder Amazon gekauft hat, könne sich auf die Store-Betreiber verlassen. Diese sollen einen reibungslosen Umzug zu NordVPN gewährleisten. Wer die Software im App Store von Apple gekauft hat, erhalte das Geld für die Restlaufzeit zurück, der Zugang werde zum 24. April gekappt.

Weitere Details listet die Ankündigung auf. Zudem hat Atlas VPN eine FAQ bereitgestellt, die ebenfalls die meisten Fragen von Betroffenen beantwortet. Wer Alternativen zu Atlas VPN sucht, wird bei der Übersicht kostenloser VPN-Anbieter von heise Download sicherlich fündig.

(dmk)